Spätestens seit Corona ist der Begriff «New Work» in der Arbeitswelt in aller Munde. Doch New Work ist mehr als Home Office oder Remote Work. Denn damit gehen auch Veränderungen in der Firmenkultur und in der IT-Technologie einher.
New Work bedeutet zunächst Veränderung in der Organisation. Das Konzept ist nicht neu: Es stammt aus den 1970er-Jahren. Im Zentrum steht die Überzeugung, dass Menschen mit mehr Freiheit am Arbeitsplatz ihr Potenzial besser entfalten können – sie arbeiten kreativer, selbstbestimmter und sind dadurch zufriedener. Davon profitieren nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch das Unternehmen.
Mitarbeitende als entscheidender Faktor
Seit der Coronapandemie und dem vermehrten Aufkommen von Home Office und Remote Work ist New Work in vielen Firmen ein Thema. Dabei betrifft es immer drei Dimensionen eines Unternehmens: die menschliche, die organisatorische und die technologische.
In der Praxis werden jedoch oft nur die technologische oder die organisatorische Dimension berücksichtigt – und der Mensch, also die Mitarbeitenden, wird nicht auf die Reise in die neue Arbeitswelt mitgenommen. Dabei sind sie der entscheidende Faktor dafür, ob New Work im Unternehmen tatsächlich funktioniert. Denn wenn Mitarbeitende nicht überzeugt sind, werden sie neue Technologien und organisatorische Veränderungen kaum akzeptieren.
Ein Beispiel: Ein Schweizer KMU möchte Home Office einführen und setzt dafür Microsoft Teams ein. Den Mitarbeitenden wird jedoch weder der Nutzen für sie selbst noch für das Unternehmen erklärt. Das Resultat: Skepsis, geringe Akzeptanz – und Ablehnung der neuen Tools und Arbeitsweisen.
Mitarbeitende auf die Reise mitnehmen
Bei der Einführung einer neuen Arbeitsweise wie New Work gilt es deshalb, sowohl die aktuelle als auch die angestrebte Kultur zu berücksichtigen. Denn Zusammenarbeit, Transparenz und eigenverantwortliches Handeln rücken stärker in den Mittelpunkt.
Diese Veränderung braucht Zeit – und meist auch Anpassungen bei Rollen, Führungsverständnis und Prozessen. Entscheidend ist, dass Mitarbeitende von Anfang an einbezogen werden und mitgestalten können. So steigen Akzeptanz und Anwendung der neuen Arbeitsformen und Technologien deutlich.
Technologie als Treiber
Neben den menschlichen und organisatorischen Faktoren spielt auch die Technologie eine zentrale Rolle. Sie stösst Veränderungen häufig an oder beschleunigt sie – wie im Fall von New Work und dem damit verbundenen Modern Workplace.
Mit New Work verändern sich Tools und Zusammenarbeit fundamental. Unter «Modern Workplace» versteht man eine moderne Arbeitsumgebung, die digitale und smarte Workplace-Funktionen vereint und ein hohes Mass an Mobilität, Kommunikation und Kollaboration ermöglicht. Mitarbeitende können so jederzeit und ortsunabhängig auf Daten zugreifen, diese bearbeiten und bei Bedarf mit anderen teilen.
Im Zentrum des Modern Workplace stehen die Mitarbeitenden mit ihren Anforderungen und Bedürfnissen: Sie sollen effizient und produktiv arbeiten können – unabhängig davon, wo und wann. Die Technologien am digitalen Arbeitsplatz sollen sie dabei unterstützen, optimale Ergebnisse zu erzielen. Entsprechend wichtig sind praxisnahe Schulungen und Enablement-Massnahmen.
Sicherheit als Grundbedingung
Der Modern Workplace ist eine Kombination aus Hardware, Software und Cloud-Diensten – mit dem Ziel, Mitarbeitende in ihrer Arbeit optimal zu unterstützen. iSource stellt dabei die Datensicherheit auf den Endgeräten der Mitarbeitenden auf mehreren Ebenen sicher: Multifaktor-Authentifizierung, zentral verwaltete Verschlüsselung, der Einsatz eines der weltweit führenden Endpoint-Detection-and-Response-Systeme (EDR) und weitere Massnahmen sorgen dafür, dass Unternehmensdaten auch bei Geräteverlust vor dem Zugriff Dritter geschützt bleiben.
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Modern Workplace – Arbeit neu gedacht.
In unser iSource Podcast-Folge Future of Work sprechen Moderator Stephan Lendi und Thomas Haas der Beratungsfirma GoBeyond über New Work und die Auswirkungen und das Zusammenspiel von Organisation, Technologie und Firmenkultur.
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